Im Jahr 1998 gründete sich die Interessengemeinschaft mit dem Namen „Rennbahn- Freunde-Essen". Ausschlaggebender Punkt war die damalige Auflösung einer fast zweijährig existierenden Rennbahn- Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft wurde auf einer privaten Initiative einer Einzelperson ins Leben gerufen, war jedoch plötzlich wie aus heiterem Himmel aus persönlichen Gründen des Betreibers im Frühsommer 1998 aufgelöst worden. Schnell entschlossen sich vier Sloter die damalige zum Kauf angebotene 25 m lange sechsspurige Carrerabahn inklusive Zubehör und Rahmenunterkonstruktion aufzukaufen. Von der damaligen Slot-Gemeinschaft (12 – 15 Sloter) blieben letztendlich 6 Rennbahnbegeisterte übrig, die einen Neuaufbau unter anderen Voraussetzungen realisieren wollten, da in näherer Umgebung keine Möglichkeit bestand dem Hobby nachzugehen. Um in Kontakt zu bleiben traf man sich in der Anfangszeit nach der Auflösung einmal wöchentlich in einer Gaststätte. Zeitgleich begab sich jeder auf die Suche nach einer geeigneten Räumlichkeit. Grundlage für die Suche war das vorhandene Budget, was letztendlich 6 Hobbyisten aufbringen konnten und wollten. Weitere Aspekte bei der Räumlichkeitssuche waren die Verkehrsanbindung und die Parkmöglichkeiten. Im Spätsommer 1998, nach einer dreimonatigen intensiven Suche, fand man ein Objekt (ca. 50 qm), welches für einen Neuanfang stehen sollte. In dem darauf folgenden halben Jahr bis März 1999 wurde renoviert und die Bahn fertiggestellt. Bei der Bahn handelte es sich um eine vierspurige 24 m lange Anlage. In der Folgezeit wurden ständig Neuerungen eingeführt, wie Inventar- oder Bahnverbesserungen (stabilisierte Netzteile, etc.). In den folgenden 2 Jahren stieg die Anzahl der Rennbahnbegeisterten stetig an. Dies waren zum einen völlige Neueinsteiger und auch Leute die schon im privaten Bereich dieses Hobby ausübten. Die Art und Weise wie die Leute auf uns aufmerksam wurden, war sehr unterschiedlich. Die Resonanz in den meisten Fällen aber durchweg positiv. Zum Jahreswechsel 2000/2001 kam aufgrund des starken Andrangs, der an Donnerstagabenden bis zu 20 Personen (50 qm inklusive Bahn!!!) groß war, der Gedanke und Wunsch auf, sich räumlich zu verändern um mehreren Leuten gleichzeitig das Fahren zu ermöglichen und um Bewegungsspielraum zu bieten. Deshalb wurde im Januar 2001 ein Treffen veranstaltet, um die Rahmenbedingungen für einen möglichen Wechsel zu besprechen. Innerhalb dieser gesteckten Ziele und Vorgaben war die mindest benötigte Räumlichkeitsgröße, der monatliche Beitrag, ein ungefährer Umkreis vom vorhandenen Standort sowie die Dinge die schon bei der ersten Suche wichtig waren, enthalten. Nach eindeutigen Vorgaben begab man sich umgehend auf die neue Suche, und zum Erstaunen aller wurde binnen einer Woche ein geeignetes Objekt gefunden, was allen gesteckten Ansprüchen gerecht wurde. Prompt bekam man auch die Zusage für einen Mietvertrag, den wir noch im Januar unterschrieben haben. Innerhalb von einer Woche wurde die alte Anlage abgebaut und alles für einen Umzug vorbereitet. Da die neue Räumlichkeit sich in einem Neubau befindet, mussten keine großartigen Renovierungen durchgeführt werden und wir begannen sofort mit dem Aufbau. Erstellt wurden in den folgenden vier Monaten zwei Anlagen. Der Bau der ersten Anlage wurde mit dem vorhandenen Material durchgeführt und für die zweite Anlage wurde durch die Mithilfe aller Beteiligten relativ schnell das Benötigte zusammengetragen und Fehlteile gekauft. Es entstanden eine 20,5 m und eine 26,5 m lange (jeweils vierspurig) Carrera-Bahn, die von ihren Streckencharakteristiken sehr unterschiedlich sind. Bei der Gestaltung wurden ebenfalls verschiedene Zeitepochen (kleine Bahn 60er Jahre, große Bahn 80er Jahre) vorgegeben. Sämtliche Gebäude wurden selbstgebaut und auf vorgefertigte Dinge gänzlich verzichtet. Der Aspekt der Ausgestaltung wird sich jedoch noch über einen längeren Zeitraum aufgrund der verschiedenen Vorhaben erstrecken. Durch den Standortwechsel von Essen nach Gelsenkirchen, mussten wir uns einen neuen Namen überlegen, unter welchem das neue Projekt laufen sollte. Aufgrund dessen, dass eine Vielzahl von Namen mit Wortkombinationen schon existent sind, viel die Entscheidung auf den Clubnamen „Slot im Pott", den alle für passend halten. Zum einen befinden wir uns ca. 6 km Luftlinie vom Schalker Stadion entfernt, Schalke 04 in diesem Jahr Pokalsieger wurde (Leider nicht deutscher Meister) und Gelsenkirchen mitten im Ruhrgebiet (Ruhrpott) liegt. 2016 wurde die „große Bahn“ nochmals umgebaut und hat nun knappe 32m. Wer Lust hat uns einmal zu besuchen, ist jederzeit herzlich eingeladen.